Effizienz
Kennzahlen wie SCOP oder COP sind nur bei gleichen Temperaturen vergleichbar. Für Ihre Stromkosten zählt die Jahresarbeitszahl im eigenen Haus.
Ehrlich vorweg: Wir testen keine Geräte. Hier lesen Sie, welche Kriterien seriöse Tests prüfen und wie Sie selbst vergleichen.
Einen Testsieger, der für jedes Haus passt, gibt es nicht. Wir testen keine Geräte und nennen keine Sieger. Für Ihre Kaufentscheidung zählen Effizienz unter Ihren Bedingungen, Schall, Kältemittel, Vorlauftemperatur, Garantie und Service.
Ein gutes Testergebnis zeigt, dass ein Gerät unter den Prüfbedingungen überzeugt hat. Ob Ihr Haus diesen Bedingungen entspricht, ist eine andere Frage. Ein Gerät, das im Neubau mit Fußbodenheizung glänzt, kann im Altbau mit Heizkörpern deutlich weniger effizient arbeiten. Nutzen Sie Tests deshalb, um Kandidaten zu finden, und entscheiden Sie anhand konkreter Angebote.
Diese Punkte sollte ein Test offenlegen. Und genau diese Angaben sollten Sie in jedem Angebot finden.
Kennzahlen wie SCOP oder COP sind nur bei gleichen Temperaturen vergleichbar. Für Ihre Stromkosten zählt die Jahresarbeitszahl im eigenen Haus.
Schallleistung und Schalldruck sind verschiedene Werte. Achten Sie auf Messnorm, Betriebszustand und Abstand.
Der GWP-Wert beeinflusst Förderung und Zukunftssicherheit. R290 hat ein sehr niedriges Treibhauspotenzial, R32 einen GWP von 675.
Bis zu welcher Temperatur arbeitet das Gerät effizient? Für die Bundesförderung gilt höchstens 55 °C im Wärmeverteilsystem.
Dauer und Bedingungen sind herstellerspezifisch; manche Hersteller knüpfen eine Verlängerung an einen Wartungsvertrag.
Wer wartet das Gerät in Ihrer Region, wie schnell gibt es Ersatzteile und was kostet die Wartung pro Jahr?
Wie stark die Effizienz von der Vorlauftemperatur abhängt, zeigt ein Datenblatt-Beispiel aus einer deutschen Quelle: Bei minus 7 °C Außentemperatur erreicht ein Gerät einen COP von 2,48 bei 55 °C Vorlauf, aber nur 1,53 bei 75 °C. Vergleichen Sie deshalb Werte bei der Vorlauftemperatur, die Ihr Haus wirklich braucht, und nicht den besten Wert im Prospekt.
Für moderne Luft-Wärmepumpen nennt der Klima- und Energiefonds eine Schallleistung von etwa 40 bis 60 dB(A). Liegt ein Testwert deutlich darunter, prüfen Sie, ob es sich um einen Schalldruck in größerem Abstand handelt. Fragen Sie außerdem, wie laut das Gerät bei Volllast in einer kalten Winternacht ist.
Wurde gemessen oder nur nach Datenblatt verglichen? Sind Gewichtung und Prüfbedingungen offengelegt? Und ist das getestete Modell noch das, was heute verkauft wird? Mit den EU-Kältemittelregeln ab 2027 können Modellreihen überarbeitet werden; ein älterer Testsieger kann ein auslaufendes Gerät sein.
Effizienz- und Kältemittelangaben teils aus deutschen Quellen, Stand Oktober 2026.
Das lässt sich nicht allgemein beantworten. Die beste Wärmepumpe für Ihr Haus passt in der Leistung, erreicht mit Ihren Heizflächen eine niedrige Vorlauftemperatur, ist am geplanten Standort leise genug und arbeitet mit einem zukunftssicheren Kältemittel. Wir testen keine Geräte und küren keine Sieger.
Eine verlässliche Rangliste gibt es nicht, weil Hersteller unter unterschiedlichen Bedingungen messen und die Lautstärke vom Betriebszustand abhängt. Vergleichen Sie die Schallleistung nach Datenblatt, achten Sie auf Nacht- oder Silent-Modi und lassen Sie den Aufstellort planen. Moderne Luft-Wärmepumpen liegen laut Klima- und Energiefonds bei etwa 40 bis 60 dB(A) Schallleistung.
Das Gütesiegel der European Heat Pump Association bescheinigt die Erfüllung bestimmter Qualitätskriterien. Für die Bundesförderung Kesseltausch ist die Erfüllung der EHPA-Gütesiegel-Kriterien eine der technischen Voraussetzungen. Fragen Sie den Betrieb, ob das angebotene Gerät gelistet ist.
Bis zu drei Fachbetriebe aus Ihrer Region nennen Leistung, Effizienz, Schallwert und Kältemittel für Ihr Haus. Kostenlos und unverbindlich.